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Sixpack on Win32 - ein HowTo
Auf der Suche nach einem kostenlosen Reference Manager bin ich auf das unter Perl laufende Sixpack gestoßen. Das Problem: das Ganze läuft unter Perl, also einem normal interessierten Windows-User eher nicht zugänglich. Die ursprüngliche Projektseite gibt so einige Hinweise, wie das Ganze abzulaufen hat, ist aber im Ganzen kein sinnvolles HowTo, so daß ich hier einmal kurz die nötigen Schritte zusammenfasse.1. Download des Pearl-Programmpaketes (ActivePearl), Sixpack und zusätzlicher Dateien: bp, bp-cs-tex2.pl
2. Installation von ActivePerl, als Installationsfolder (”Browse”) c:\usr\ angeben, von ActivePerl die Umgebungsvariable und die File Association hinzufügen lassen.
3. In c:\usr\lib die Sixpack-Dateien in einen Ordner sixpack und die Inhalte des lib-Folder aus der bp-0.2.97.tar.gz entpacken sowie die Datei bp-cs-tex2.pl speichern.
4. Versucht man nun c:\usr\lib\sixpack\bib zu starten, so findet er ein bestimmtes Icon nicht, dieses umgeht man, indem man ein Verzeichnis c:\usr\local\lib\sixpack\Pics\sixpack anlegt und die Dateien des Verzeichnis \sixpack\sixpack\Pics\sixpack aus der ursprünglichen sixpack.tar.gz (sixpack_add.xpm …) dort hineinkopiert.
5. Voilà. Es sollte laufen.
6. Eine Bedienungsanleitung gibt es hier.
Gelddruckerei
Wer interessiert war, konnte viel darüber lesen: die neue Version von Adobes Photoshop, CS, wirft, sofern man versucht, einen Geldschein einzuscannen, eine Fehlermeldung aus und verweigert den weiteren Dienst.Jetzt kommt das, was kommen mußte: der, oder sollte ich besser sagen: die Workarounds. Wie Wired in einem Artikel zusammenfasst, reicht es unter Umständen, die Zwischenablage bedienen zu können, um dieses Hindernis nicht weiter als störend empfinden zu müssen.
Man lernt aber noch mehr in dem Artikel: dass beispielsweise der Code, der die Geldscheinerkennung ermöglicht, als “Black Box” Adobe von der Central Bank Counterfeit Deterrence Group, einem Konsortium von 27 Zentralbanken, zur Verfügung gestellt wurde und dass er in der letzten Version noch nicht integriert wurde, weil er die Systemleistung zu sehr beeinträchtigt hatte.
Schön auch: die Empfehlung von Adobe an Grafiker, die mit Geldscheinen arbeiten müssen, doch (für die USA) Vorlagen von einer offiziellen Website zu beziehen. Höhere Auflösungen müssen bei einer Bearbeitungszeit von 2 Wochen schriftlich angefordert werden.
Im Euroland ist das ähnlich. Die EZB bietet Banknoten zum Download an, allerdings tragen diese vorschriftsmäßig das Wort “Specimen”. (Interessanterweise sieht die EZB hierfür die Schriftart “Arial” vor.) Keine Regel ohne Zusatzklausel: wenn man nachweist, dass eine Verwechslung mit den echten Noten nicht gegeben ist, dann kann man sich bestätigen lassen, dass eine erstellte Grafik verwendet werden darf. Insofern ist die EZB geradezu liberal.
Soweit unser Exkurs in die Welt des legalen Gelddruckens. Zum Schluss noch etwas Praktisches: man hat ja öfter mal so einen Lappen in der Hand, den man gar nicht mehr Geldschein nennen möchte. Diskussionen hatte Oliver da schon, vorzugsweise mit Angestellten von Lebensmitteleinzelhändlern. Selbige haben ja keine Verpflichtung, Papierwährung anzunehmen, die ihnen nicht liegt. Was macht man aber nun mit dem halben 500-Euro-Schein? Simpel: man trägt ihn zu einer LZB. Bis zu 50% des Scheines können fehlen und man bekommt ihn anstandslos ersetzt. Und wenn der Hund nun nur noch 1/4 ausgespuckt hat? Die Regeln sehen hier vor, dass ein Nachweis über die Vernichtung der fehlenden Teile erbracht wird. Konkreter wird das Pamphlet aber nicht, und ich möchte es auch nicht werden.
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